Bestandskauf
Bestandsimmobilie kaufen – von der Besichtigung bis zur Finanzierung
Der Kauf einer bestehenden Immobilie unterscheidet sich finanziell vom Neubau: Die Darlehenssumme wird meist als Gesamtbetrag zum Kaufpreistermin ausgezahlt, dafür braucht es einen realistischen Blick auf Zustand und Sanierungsbedarf des Objekts – und oft eine Maklerprovision, die mitfinanziert werden will. Ich vergleiche für Sie über 400 Darlehensgeber deutschlandweit als bankenunabhängiger Vermittler – inklusive passender Förderprogramme für Bestand.
Jetzt Finanzierungsbedarf berechnenKaufnebenkosten inkl. Maklerprovision, Finanzierungsbedarf, monatliche Rate und Restschuld – in wenigen Minuten mit Ihren eigenen Zahlen.Zum Rechner →Worauf kommt es beim Bestandskauf an?
- Zustand & Sanierungsbedarf – Energieausweis und ggf. ein Gutachten geben Orientierung, welche Kosten nach dem Kauf noch anfallen können
- Kaufnebenkosten inkl. Makler – Grunderwerbsteuer, Notar und häufig eine Maklerprovision, die beim Neubau meist entfällt
- Fördermöglichkeiten für Bestand – KfW-Programme für Sanierung, Heizungstausch oder Familien mit Kindern können die Finanzierung spürbar günstiger machen
- Auszahlung zum Kaufpreistermin – anders als beim Neubau meist als Gesamtbetrag, nicht in Tranchen nach Baufortschritt
- Notartermin & Grundbuch – Kaufvertrag, Grundschuldbestellung und Eintragung sind Voraussetzung für die Auszahlung
Passende Rechner für Ihre Situation
Bevor Sie unterschreiben, verschaffen Sie sich mit diesen kostenlosen Rechnern eine erste Orientierung:
Was kostet Sie die Beratung?
Meine Vermittlung ist für Sie vollständig kostenfrei. Ich erhalte ausschließlich eine Provision von der finanzierenden Bank – es entstehen Ihnen dadurch keine zusätzlichen Kosten, keine Vermittlungsgebühr und keine versteckten Gebühren. Der von der Bank gezahlte Zinssatz ändert sich durch meine Einschaltung nicht.
Beispielrechnung: Baufinanzierung
Bei einem Nettodarlehensbetrag von 320.000 € (Kaufpreis 400.000 €, Beleihungsauslauf 80 %), festem Sollzins von 3,95 % p. a. und einer Zinsbindung von 10 Jahren ergibt sich ein effektiver Jahreszins von 4,02 % p. a. Die monatliche Rate liegt bei 1.586,67 €, das entspricht einem Gesamtbetrag der während der Zinsbindung gezahlten Raten von 190.400 €.
Die genannten Werte sind ein repräsentatives Rechenbeispiel basierend auf aktuellen Marktkonditionen (Stand: 28.08.2026) und ersetzen keine individuelle Konditionenprüfung; die tatsächlichen Konditionen hängen von Bonität, Eigenkapital und Zinsniveau zum Zeitpunkt der Anfrage ab.
Wer Sie begleitet
Ich bin Alexander Haun, bankenunabhängiger Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO. Warum ich bankenunabhängig berate statt Produkte zu verkaufen und wie ich arbeite, lesen Sie auf der Seite Über mich. Einen Überblick über den gesamten Ablauf einer Baufinanzierung finden Sie hier.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zur Neubaufinanzierung?
Beim Bestandskauf wird die Darlehenssumme in der Regel als Gesamtbetrag zum Kaufpreistermin ausgezahlt, statt in Tranchen nach Baufortschritt – Bereitstellungszinsen spielen daher meist keine Rolle. Dafür kommen oft eine Maklerprovision sowie mögliche Sanierungskosten hinzu, die separat mitfinanziert werden müssen.
Bekomme ich auch beim Bestandskauf eine KfW-Förderung?
Ja, es gibt eigene KfW-Programme für Bestandsimmobilien – etwa das Wohneigentumsprogramm (124) für den Kauf, "Jung kauft Alt" (308) für Familien mit Sanierungspflicht, oder die Heizungsförderung (458). Welches Programm passt, hängt vom energetischen Zustand der Immobilie und Ihrer familiären Situation ab.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Bestandskauf?
Neben der Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 % vom Kaufpreis) und den Notarkosten (üblicherweise rund 1,5 %) kommt beim Bestandskauf häufig eine Maklerprovision hinzu – nach dem Bestellerprinzip meist hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
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